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Telekom: Speedport-Router mit ISDN-S0-Bus, der neue ISDN-Adapter und die Alternative Zyxel Speedlink

Im Rahmen der anstehenden Umstellung weg vom traditionellen ISDN-Festnetz hin zum sogenannten IP-basierten Anschluß mit Internet-Telefonie (VoIP) sind nun viele bisherige ISDN-Nutzer mit der Frage konfrontiert, welchen Telekom-Router sie mit dem neuen Anschluß nutzen können und was sich hinter dem neuen "Speedport ISDN Adapter" verbirgt.
 

a) Der einfachste Weg, aber nicht immer günstig: Speedport-Router mit eigenem S0-Bus - Speedport W921V bzw. W922V 

Seit Jahren bietet die Telekom eigene Router für DSL bzw. VoIP unter der
Bezeichnung "Speedport W xxx V" (xxx steht je nach Modell für eine dreistellige
Zahl) an.

Neben diversen Modellen mit analogen Telefon-Schnittstellen (zum Anschluß von
herkömmlichen Telefon- und Faxgeräten) gab es zudem immer wieder auch Geräte mit
"S0-Bus" zum Anschluß von ISDN-Endgeräten (z.B. ISDN-Telefonen) bzw. ISDN-
Telefonanlagen. Diese Speedport-Modelle sind bei der Modellbezeichnung
daran zu erkennen, daß die dreistellige Zahl dort mit einer "9" beginnt.

Im Laufe der Jahre wurden zunächst drei Modelle mit ISDN-Schnittstelle angeboten:

- Speedport W900V
- Speedport W920V
- Speedport W921V

Offiziell geeignet für den heutzutage angebotenen IP-basierten Anschluß ist hiervon
lediglich der W921V.

Die anderen beiden Modelle beherrschen den bei neuen IP-Anschlüssen auf ADSL-Basis
eingesetzten Annex-J-Standard nicht (die bislang auf der Anschlußleitung für einen
Analog- oder ISDN-Anschluß freigehaltenen Frequenzen werden hiermit nun auch für
DSL genutzt) und wurden von der Telekom schon seit längerem nicht mehr angeboten.
Der W900V unterstützt zudem lediglich ADSL/ADSL2+ (max. 16 MBit/s), nicht jedoch
das schnellere VDSL.

Bis Sommer 2014 führte die Telekom in ihrem Shop noch den hier genannten
Speedport W921V - inzwischen wurde dieser jedoch aus dem Sortiment genommen.
Andere Händler bieten das Gerät teilweise noch an, es dürfte sich hier aber lediglich
noch um Restbestände handeln.

Seit Frühjahr 2016 hat die Telekom wieder einen Speedport-Router mit ISDN-S0-
Schnittstelle ins Programm genommen: Den Speedport W922V. Das Gerät verfügt
über einen internen S0-Bus, jedoch nicht über eine amtsseitige ISDN-Schnittstelle.
Es läßt sich also nur an einem IP-Anschluß betreiben, nicht jedoch an einem "echten"
ISDN-Anschluß (zumindest was die Telefonie betrifft). Besonderes Merkmal ist zudem
die Möglichkeit, analoge bzw. ISDN-Endgeräte via Klemmleiste / Klemmenanschluß
anzuschließen.

Der neue Speedport W922V wird aktuell (Stand: Juli 2016) nur zum Kauf angeboten,
nicht zur Miete wie diverse andere Speedport-Modelle. Mit 299,99 EUR ist das Gerät
auch relativ teuer. Das Modell wird im Online-Shop der Telekom angeboten, ist dort
aber etwas versteckt (auf Seite 2 im Bereich "WLAN und Router").

b) Alternative: Speedport W724V mit externem ISDN-Adapter

Die Telekom hat ihr Routerangebot in den letzten Jahren vereinfacht. Zeitweise
(vgl. oben) bot man dabei für Nutzer mit ISDN-Endgeräten zumindest im
Privatkunden-Bereich gar keine speziellen Routermodelle mehr an. Mit dem
oben beschriebenen Speedport W922V hat sich dies wieder geändert, jedoch
ist dieser Router vergleichsweise teuer.

Bekanntlich stellt die Telekom ihre Router nicht selbst her, sondern kauft diese von
verschiedenen Geräteherstellern ein. Auf dem internationalen Markt spielen dabei
Router mit ISDN-Schnittstelle eine eher untergeordnete Rolle, da sich in den meisten
Ländern ISDN eher bei Geschäftskunden durchgesetzt hat (wenn überhaupt) und
nur wenig bei Privatkunden. Diesbezüglich war Deutschland mit seiner erfolgreichen
ISDN-Vermarktung auch bei vielen Privatkunden eher eine Ausnahme.

Das von der Telekom aktuell hauptsächlich angebotene Router-Modell ist der
Speedport W724V, der von Haus aus nur Anschlußmöglichkeiten für analoge
Endgeräte bietet.

Für Nutzer mit ISDN-Endgeräten bietet die Telekom zusätzlich zu diesem Router
den sogenannten "Speedport ISDN Adapter" an. Dieser wird - ähnlich wie
ein PC - über ein Netzwerkkabel an den W724V angeschlossen und bietet zwei
ISDN-S0-Schnittstellen. Der Adapter benötigt dabei zudem auch eine eigene
Stromversorgung. Mit diesem "Extra-Gerät" geht damit ein Vorteil des
IP-Anschlusses (weniger Geräte nötig als bei DSL mit traditionellem Analog-/
ISDN-Anschluß) wieder teilweise verloren.

Die Konfiguration des ISDN Adapters erfolgt dabei im wesentlichen automatisch
über das Online-Kundencenter und die sogenannte "Easy Support"-Funktion.

Von Hand kann der Nutzer nach bisherigen Informationen offenbar keine
Einstellungen vornehmen. Für unerfahrene Nutzer, die sich nicht durch Menüs
mit lauter unbekannten Fachbegriffen wühlen wollen, kann dies ein Vorteil sein.
Für erfahrene Profis, denen schon die Telekom-eigene Benutzeroberfläche
der Speedport-Router zu wenige Einstellungsmöglichkeiten bietet und die
von den detaillierten Menüs der konkurrierenden Fritz!Box-Router "verwöhnt"
sind, kann dies hingegen ein Nachteil sein.

Zudem ist der "ISDN Adapter" nicht mit jedem (Speedport-)Router nutzbar,
bislang wird lediglich der bereits erwähnte W724V als kompatibel genannt. In
Zukunft sollen weitere Geräte hinzu kommen. Demzufolge ist der ISDN-Adapter
mit vielen anderen bisherigen Speedport-Routern mit analoger Schnittstelle (z.B.
W723V) offenbar nicht nutzbar!

Der Speedport ISDN Adapter war eine Zeit lang wohl nur über den Online-
Bereich für Geschäftskunden erhältlich. Inzwischen wird er auch im Internet-Shop
für Privatkunden
wieder aufgeführt. 

c) Alternative: Router aus dem Telekom Geschäftskunden-Sortiment - Zyxel Speedlink

Da die Telekom auch im Geschäftskunden-Bereich von den traditionellen
ISDN-Anschlüssen wegkommen und diese möglichst durch IP-basierte Lösungen
ersetzen will, braucht sie zumindest für diese Zielgruppe auch passende Router
mit ISDN-Schnittstelle.

Hierzu werden von der Telekom aktuell (Stand 2015) u.a. zwei Router von Zyxel
angeboten (die Geräte basieren auf der Technik des früheren Herstellers Sphairon):

- Zyxel Speedlink 5501 für 177,31 EUR inkl. MwSt.
- Zyxel Speedlink 6501 für 189,21 EUR inkl. MwSt.

Beide Modelle bieten die Möglichkeit zur Nutzung der VoIP-Telefonie am
IP-basierten Anschluß mit bis zu 10 Rufnummern und den Anschluß von analogen
oder ISDN-Endgeräten (es stehen zwei analoge Schnittstellen und 1 ISDN-S0-Bus
zur Verfügung).

Die beiden Modelle unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt: Der Speedlink
6501 bietet auch eine amtsseitige ISDN-Schnittstelle, der Speedlink 5501 dagegen
nicht. Man kann den 6501 also sowohl an einem ISDN-, als auch an einem IP-Anschluß
betreiben, den 5501 dagegen nur an einem IP-basierten Anschluß.

Die Geräte werden im Telekom-Onlineshop für Geschäftskunden angeboten. Offenbar
können auch Privatkunden hierüber bestellen (bei den persönlichen Daten dann
statt "Firma" eben "Einzelperson" auswählen).

Eine Kombination von gleichzeitiger Anschlußbestellung über den Privatkunden-Shop
und Routerbestellung über den Geschäftskunden-Shop, sodaß alles in einem
gemeinsamen Warenkorb zusammengefaßt wird, ist aber wohl nicht möglich.


Weitere Artikel zur aktuellen Umstellung der Telekom auf IP:

Zur Zeit macht die Deutsche Telekom bei Call&Surf- bzw. Entertain-Kunden
mit einem traditionellen Analog-oder ISDN-Anschluß Werbung für ihren neuen
IP-basierten Anschluß. Was können betroffene Nutzer nun tun?
Hintergründe zur Technik des neuen IP-basierten Anschlusses der Telekom.
Was kann dieser Anschluß? Was sind die Vorteile bzw. Nachteile im Vergleich
zu klassischen Telefonanschlüssen?


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