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Telekom: Nahbereich-Ausbau für VDSL mit Vectoring in über 7.000 Anschlußbereichen

Die Telekom baut zur Zeit in über 7.000 Anschlußbereichen ihres Netzes den sogenannten "Nahbereich" für schnelles VDSL mit der Vectoring-Technik aus

 
In den letzten Jahren hat die Telekom ihr DSL-Netz in vielen Städten und
Gemeinden ausgebaut. Von der Modernisierung mit zusätzlichen Glasfaserleitungen
und sogenannten "Outdoor-DSLAMs" haben dabei viele Regionen profitiert:
Zum Beispiel Gemeinden auf dem Land - oder auch diejenigen Gebieten in
Städten, die etwas weiter von den sogenannten Hauptverteilern des Telekom-
Netzes entfernt sind.

Die "Nahbereiche" des Telekom-Netzes konnten hiervon aber nur begrenzt
profitieren: In den 2000er Jahren wurde für diese Gebiete meist noch VDSL-
Technik direkt in den Hauptverteilern aufgebaut - diese ermöglicht in einem
engen Umkreis von max. 500 Metern um diese Standorte eine Versorgung
mit VDSL 25 oder VDSL 50. Von den in den letzten Jahren erfolgten
Ausbaumaßnahmen für VDSL 100 oder gar VDSL 250 konnten diese Gebiete
jedoch nicht profitieren, denn die in diesem Zusammenhang eingesetzte Vectoring-
Technik war für diese Anschlüsse lange Zeit nicht nutzbar (s. unten)


Was ist der sogenannte Nahbereich?

Der Nahbereich ist das Gebiet in einem Umkreis von etwa 500 Metern um
einen Hauptverteiler-Standort der Telekom (historisch gesehen befanden sich
dort früher meist Vermittlungsstellen des Telefonnetzes). Dieser Bereich spielt
bei der VDSL-Versorgung eine besondere Rolle, denn er umfaßt das Gebiet,
das bislang schon aus dem Hauptverteiler-Standort mit VDSL versorgt
werden konnte.

Welche Geschwindigkeiten gab es bislang im Nahbereich?

In der Regel waren für die von dort versorgten Anschlüsse ADSL-Anschlüsse
mit bis zu 16 MBit/s sowie VDSL-Anschlüsse mit bis zu 25 oder bis zu 50 MBit/s
möglich (je nach Leitungsqualität).

In manchen Regionen hatten auch andere Netzbetreiber wie Vodafone oder
o2 / Telefonica eigene DSL-Technik in den Hauptverteilern aufgebaut und konnten
hierüber ebenfalls DSL/VDSL-Anschlüsse schalten.

Was hat die Vectoring-Technik mit dem Nahbereich zu tun?

Mit Hilfe der Vectoring-Technik kann die Geschwindigkeit bei VDSL-Anschlüssen
weiter erhöht werden. Denn hierdurch können gegenseitige Störungen benachbarter
VDSL-Anschlüsse von der Netztechnik "herausgerechnet" und die entsprechenden
Übertragungseigenschaften verbessert werden. 

Dies setzt aber voraus, daß alle VDSL-Anschlüsse im Nahbereich vom gleichen
Netzbetreiber betrieben werden und an der gleichen Netztechnik hängen.
Da - wie oben beschrieben - aber teilweise auch andere Netzbetreiber eigene
DSL-Technik in den Hauptverteilern betrieben, war dies früher nicht möglich.

Daraufhin wurden unter Einbeziehung der Bundesnetzagentur inzwischen Regeln
für die Nutzung von Vectoring im Nahbereich festgelegt: Demnach baut jeweils
ein Netzbetreiber den betreffenden Nahbereich eines Hauptverteilers aus und
stellt anderen Anbieter geeignete Vorprodukte zur Verfügung, damit diese
ebenfalls DSL-Anschlüsse über diese Infrastruktur anbieten können. Im
Gegenzug werden die "konkurrierenden" DSL-Zugangsnetzes abgebaut bzw.
es können hierüber nur noch ADSL-Anschlüsse mit max. 16 MBit/s angeboten
werden.

Im Rahmen der sogenannten "Migration" werden einige Zeit nach einem
Nahbereichs-Ausbau der Telekom auch VDSL-Bestandskunden auf die neue
DSL-Infrastruktur umgestellt. Dies setzt einen für Vectoring geeigneten
Router voraus.

Wer baut die Nahbereiche für VDSL / Vectoring aus?

In über 7.000 der insgesamt etwa 8.000 Nahbereiche in Deutschland kümmert
sich die Telekom um den Nahbereich-Ausbau. Neben dem Aufbau von VDSL-
Vectoring-Technik in den Hauptverteilern werden dabei auch zusätzliche
Outdoor-DSLAM-Standorte im Nahbereich aufgebaut, um die Leitungslänge
zum Kunden zu verkürzen - je kürzer und besser die Leitung zum Kunden, um
so höhere DSL-Geschwindigkeiten können diesem angeboten werden.

Es gibt auch Anschlußbereiche, deren Ausbau in einem Verfahren der
Bundesnetzagentur an andere Anbieter vergeben wurde. Hierzu gehören
z.B. Netcologne / Netaachen in Teilen von Nordrhein-Westfalen sowie
EWE / EWE-Tel in Teilen von Niedersachsen,


Ist der Ausbau / die Migration in einem Nahbereich bereits erfolgt?
Welche Produkte bzw. DSL-/VDSL-Angebote sind bei mir verfügbar?

Angesichts der hohen Zahl von Nahbereichen gibt es keine öffentlich einsehbaren
Listen, wann in einem Anschlußbereiche / Nahbereich der Ausbau für Vectoring VDSL
und die Migration von Bestadskunden erfolgt. Interessiere Nutzer sollten daher
einfach auf den Anbieter-Websites nachschauen, welche Produkte aktuell am
gewünschten Standort verfügbar sind, z.B. für die Telekom unter nachfolgendem
Link:

   >>  zur DSL / VDSL - Verfügbarkeitsabfrage der Telekom

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Telekom und über ihre aktuellen Angebote für Neukunden bzw. für 
Bestandskunden erhalten Sie hier:

 
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