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Telekom: IP-basierter Anschluß bei Call&Surf und Entertain

Die Deutsche Telekom hat vor einiger Zeit die offizielle Vermarktung ihrer All-IP-Anschlüsse auf Basis von VoIP/NGN gestartet. Doch was hat es mit dem "IP-basierten Anschluß" eigentlich genau auf sich? Gibt es Vor- oder Nachteile?

 

In den vergangenen Jahren haben viele DSL-Provider in Deutschland
Komplettangebote für Telefon und Breitband-Internet auf den Markt
gebracht, bei denen die Telefonie nicht mehr auf Grundlage eines Analog- 
oder ISDN-Anschlußes erfolgt, sondern auf Basis von Voice-over-IP (VoIP).

Für solche Angebote werden oft auch Schlagworte wie "All-IP" oder "NGN"
(Next Generation Network) verwendet.

Auch die Telekom hat in der jüngeren Vergangenheit zeitweise entsprechende
Angebote am Markt getestet. Teilweise waren sie auf der Homepage gut versteckt
und abseits der herkömmlichen Analog-/ISDN-Pakete aufgelistet - teilweise
waren sie online auch überhaupt nicht erhältlich, sondern nur über andere
Vertriebswege. 

Die Telekom bezeichnete diese Angebote oft als "IP-basierte Anschlüsse". 

In den letzten Monaten verstärkt die Telekom die Vermarktung dieser neuen
Anschlußvariante.

Call&Surf Basic, Comfort, Comfort Plus / Entertain Comfort und Premium : Nur noch IP-basierter Anschluß? Kann man Analog und ISDN noch bestellen?

Im Regelfall wird nur noch der IP-basierte Anschluß vermarktet. Es gibt
aber (Stand: August 2013) ein Hintertürchen - mehr dazu in diesem Artikel.

Die Telekom-Tarife im Überblick:

a) Call&Surf-Tarife

Tarifnamemaximale DSL-
Geschwindigkeit (je nach Verfügbarkeit)
monatlicher
Grundpreis
Call&Surf BasicDSL 16000 (wenn IP-basiert)29,95 EUR (IP-basiert)
Call&Surf ComfortDSL 1600034,95 EUR (IP-basiert)
Call&Surf Comfort PlusDSL 1600044,95 EUR (IP-basiert)
Call&Surf Comfort VDSLVDSL 25
oder VDSL 50
39,95 EUR (IP-basiert als Call&Surf Comfort Speed);

>>> mehr Infos über die Call&Surf-Tarife

b) Entertain-Tarife

Tarifnamemaximale DSL-
Geschwindigkeit (je nach Verfügbarkeit)
monatlicher
Grundpreis
Entertain ComfortDSL 16plus //
gegen Aufpreis VDSL 25 oder VDSL 50
ab 34,95 EUR (IP-basiert)
in den ersten 6 Monaten,
ab 39,95 EUR (7. - 24. Monat),
danach 44,95 EUR
Entertain PremiumDSL 16plus //
gegen Aufpreis VDSL 25 oder VDSL 50
44,95 EUR (IP-basiert),
in den ersten 24 Monaten,
danach 49,95 EUR
 
>>> mehr Infos über die Entertain-Tarife

Aktuelle Telekom - Sonderaktion: 

Entertain-Neukunden erhalten im Rahmen einer Aktion bei Online-Bestellung
über die Telekom-Homepage einen Rabatt von 10 Prozent auf den
monatlichen Grundpreis im ersten Vertragsjahr.

>>> zum Online-Shop auf der Telekom-Homepage

Hat der IP-basierte Anschluß irgendwelche Vorteile bzw. Nachteile gegenüber Analog / ISDN?

Diese Frage ist mit wenigen Worten kaum zu beantworten und auch von den konkreten
Bedürfnissen bzw. Anwendungen des jeweiligen Nutzers abhängig. Nachfolgend eine kleine
Zusammenstellung an denkbaren Vor- und Nachteilen (ohne Gewähr und ohne Anspruch auf
Vollständigkeit)


a) Mögliche Vorteile beim IP-basierten Anschluß:

- 2 Leitungen, mehrere Rufnummern (3-10) zum Preis des bisherigen Analoganschlußes.
  Hierfür ist also kein ISDN-Anschluß mehr nötig. Damit lassen sich gegenüber ISDN
  jeweils 4 EUR/Monat sparen. (Hinweis: Nachteile bei bestimmten ISDN-Dienstemerkmalen
  beachten, siehe nachstehend b)).

-  Höhere DSL-Geschwindigkeit bei Call&Surf Basic (bei Analog/ISDN: max. DSL 2000,
   bei IP: max. DSL 16000).

- "HD-Telefonie" (auf Basis des Codecs G.722) zwischen Telekom IP-Kunden möglich,
  sofern die beteiligten Geräte (VoIP-Router bzw. Telefone) auf beiden Seiten dies
  unterstützen.

- Je nach konkreter Installation kann sich der "Gerätezoo" beim Nutzer verringern (kein Splitter
   mehr nötig, Wegfall des ISDN-NTBA, etc.)


b) Mögliche Nachteile beim IP-basierten Anschluß:

- Möglicherweise neuer DSL-Router erforderlich: Da beim IP-basierten Anschluß die Telefonie
   über VoIP (Voice-over-IP) / NGN (Next Generation Network) erfolgt, muß der DSL-Router
   VoIP-fähig sein. Bei der Schaltung als "DSL ohne Splitter" auf Basis von Annex-J muß der
   Router auch den Annex-J-Standard unterstützen.

- Verlängerte Rufaufbauzeit. Diese kann durch Wahl der #-Taste am Ende der Rufnummer
   oder durch Blockwahl bei ISDN-/IP-Endgeräten meist abgeküzt werden.

-  Analog-/ISDN-Anschlüsse bietet mit geeigneten notstromfähigen Endgeräten die Möglichkeit,
   auch bei einem Stromausfall zu telefonieren (sofern das Gerät keine eigene Stromversorgung
   benötigt). Diese Möglichkeit ist beim IP-Anschluß nicht gegeben.

- Bei konventionellen Installationen (DSL mit echtem Telefonanschluß) ist es denkbar,
  daß Telefoninstallation und DSL-Installation durch einen geschickt platzierten Splitter
  räumlich voneinander getrennt sind und so z.B. die ISDN-TK-Anlage an einem ganz anderen
  Ort steht, als der DSL-Router. Bei einem IP-Anschluß müssen aber alle Telefon-Endgeräte
  direkt oder indirekt am DSL/VoIP-Router hängen! Das kann unter Umständen diverse Änderungen
  an der Telefon-/DSL-Installation erfordern.

- Faxübertragungen sind bei Analog/ISDN möglicherweise stabiler als bei IP-Anschlüssen:

   > Die Telekom verwendet bei ihrer Plattform nicht das speziell für die Übertragung von
      Fax-over-IP konzipierte Protokoll T.38. Dennoch soll nach bislang bekannten Nutzerberichten
     die Faxübertragung vergleichsweise problemlos möglich sein. Die Telekom selbst schreibt
     in ihren FAQs (Häufig gestellte Fragen) auf Ihrer Website, daß die Nutzung von analogen
     Faxgeräten (G3-Standard) möglich sei. Dennoch ist zu vermuten, daß VoIP hier unter Umständen
     fehleranfälliger sein kann. Es läßt sich auch nicht definitiv sagen, wie zuverlässig speziell
     die Übertragung bei den besonders schnellen Super G3-Faxgeräten (mit bis zu 33.600 bps)
     erfolgt.

-  ISDN-Fax / ISDN-Datendienste / analoge Modemverbindungen / Notrufverbindungen /
   Fernwartung über Telefonleitung etc. unter Umständen nicht möglich:

  > Der Betrieb von solchen Diensten ist bei VoIP besonders heikel. Viele Provider schließen diese
     Anwendungen in ihren Leistungsbeschreibungen bzw. AGBs mehr oder weniger heimlich aus.
     Die Telekom tut dies nicht. Es gibt auch Nutzerberichte darüber, daß diese Dienste mit einem
     Speedport-Router der Telekom und der Telekom IP-Plattform nutzbar seien. Eine Garantie
     hierfür kann jedoch nicht gegeben werden. Die Telekom selbst weist auf den Produktseiten offen
     darauf hin, daß der IP-Anschluß für die Nutzung mit vielen EC-Cash-Terminals, Notrufgeräten,
     Alarmanlagen und Clubtelefonen nicht geeignet sei. Fazit: Wer solch besondere Datendienste
     bzw. Dienstemerkmale braucht, sollte eher bei einem Analog-/ISDN-Anschluß bleiben.
     Alternativ dazu können moderne Cash-Terminals, Notrufgeräte, etc. heutzutage oft auch über
     Internet-Verbindungen und/oder Mobilfunk angeschlossen werden. Möglicherweise muß hier
     aber ein Austausch des betreffenden Gerätes erfolgen. Ggf. Diensteanbieter / Hersteller fragen!
   

Mehr Informationen zu den Tarifen der Deutschen Telekom und zum
IP-basierten Anschluß
erhalten Sie auf der Telekom-Homepage:
 
>>> zur Telekom-Homepage

>>> zu den Call&Surf-Tarifen
>>> zu den Entertain-Tarifen
>>> zur DSL/VDSL-Verfügbarkeitsprüfung


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Alle Daten und Angaben ohne Gewähr.


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